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GEDENKDIENST 1/2016


Editorial

 

Liebe Leserin! Lieber Leser!

 

Flucht und Asyl sind aufgrund der derzeitigen Kriege und krisenhaften Auseinandersetzungen allgegenwärtige Themen. Der Verein GEDENKDIENST greift diesen Schwerpunkt auf und beschäftigt sich damit in der vorliegenden Ausgabe aus gegenwärtiger und historischer Perspektive.

 

Im Interview mit Moritz Reithmayr skizziert Anny Knapp die Arbeit sowie Projekte des Vereins asylkoordination österreich und geht auf die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge ein.

 

Ruth Orli Moshkovitz beleuchtet Wien aus der Perspektive als Transitstadt sowjetisch-jüdischer Migration Ende der 1960-er Jahre. Sie arbeitet einerseits die günstige geografische Lage und politische Neutralität Österreichs heraus und thematisiert andererseits die Positionierung der österreichischen Politik, vor allem Bruno Kreiskys, sowie die Involvierung verschiedener jüdischer Migrations- und Hilfsorganisationen.

 

In darauffolgenden Beitrag beschäftigt sich Sarah Nimführ mit Malta als Raum nicht abschiebbarer Geflüchteter. Seit einiger Zeit interviewt sie diese Gruppe. Die Auszüge aus den Interviews zeichnen ein deutliches Bild zwischen Selbstermächtigung und Schutzlosigkeit.

 

Insgesamt wurden zwischen 1938 und 1942 etwa 50.000 Jüdinnen und Juden vom Wiener Aspangbahnhof in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Anlässlich der Gedenkfeier des Novemberpogroms am Aspangbahnhof hielt Alexander Cortés als Vertreter des Vereins eine Rede, die auf Seite 6 zu finden ist.

 

Im Post aus… berichtet Johann Ebert über seine Tätigkeit im Anita Müller Cohen Elternheim in Tel Aviv und gibt ein Blick über seine veränderte Perspektive. Wie üblich befinden sich auf den letzten beiden Seiten die Rezensionen und Ankündigungen.

 

Viel Freude am Lesen wünscht

 

Jutta Fuchshuber Chefredakteurin GEDENKDIENST