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Auslandseinsatz



Auslandseinsatz

Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen für Opfer der NS-Verfolgungspolitik. Unsere Gedenkdienstleistenden sind an Einrichtungen in ganz Europa, den USA, Israel und Südamerika im Einsatz.

 

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 junge ÖsterreicherInnen in Länder an verschiedenen Einsatzstellen in der ganzen Welt. Unter Einsatzstellen sind alle Dienststellen und deren Tätigkeitsbereiche ausführlich beschrieben.

Weil es erst seit 2016 finanzielle Unterstützung für weibliche Gedenkdienstleistende seitens der Republik Österreich gibt, konnte der Verein Frauen nur mittels eines durch Spenden finanzierten Fonds entsenden, dem von GEDENKDIENST 2012 gegründeten Geschwister-Mezei-Fonds.

 

 

Wer kann Gedenkdienst leisten? 

Unsere Einsatzstellen stehen allen interessierten BewerberInnen offen. Seit der Novelle des Freiwilligengesetzes (FreiwG) 2015, das nunmehr auch Gedenkdienst umfassend regelt, können Frauen und nicht wehrpflichtige Männer zu den gleichen Rechten und Pflichten einen Gedenkdienst leisten.

 

Zivildienstpflichtigen Männern bis 28 Jahren wird auch weiterhin ein vollständig absolvierter Gedenkdienst als Zivilersatzdienst angerechnet, an Stelle des regulären österreichischen Zivildiensts (Rechtsgrundlage: § 12c Zivildienstgesetz iVm Abschnitt 4 Freiwilligengesetz).

Die Dauer des Gedenkdiensts beträgt jedenfalls zwölf Monate!

 

 

 

Wer finanziert einen Gedenkdienst?

Prinzipiell ist ein Gedenkdienst gemäß Freiwilligengesetz unentgeltlich zu leisten. Vorgesehen ist jedoch eine finanzielle Aufwandsentschädigung für Gedenkdienstleistende durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK). Es können beispielsweise die Aufwendungen für Versicherungen, Reisekosten zur Einsatzstelle, Wohnkosten und Verpflegung gegen Vorlage von Originalbelegen bzw. als Pauschale unterstützt werden. Die Auszahlung und Abrechnung wird von den Trägerorganisationen abgewickelt. Ob die für TeilnehmerInnen über das Jahr insgesamt anfallenden Lebenshaltungskosten von diesen Fördergeldern gedeckt werden oder nicht, hängt stark vom Preisniveau an der jeweiligen Einsatzstelle ab. Erfahrungsgemäß sind die Gelder an den meisten Einsatzstellen leider nicht kostendeckend. Manche Einsatzstellen bieten freiwillige Zusatzleistungen an, wie etwa Fahrtkostenzuschüsse.

Das Vereinsbüro gibt gerne Auskunft bezüglich der Fördersituation des jeweils nächsten Jahrgangs!

 

Der Verein GEDENKDIENST als Trägerorganisation erhält jedoch keinerlei Basisfinanzierung seitens der Republik Österreich und ist auf Spenden, Mitgliedsbeiträge und vor allem auf die Mitarbeit unzähliger Freiwilliger und ehrenamtlicher AktivistInnen angewiesen. Mehr dazu unter Mitmachen und Unterstützen.

 

 

Wann kann ich einen Gedenkdienst beginnen?

Dienstbeginn für einen Gedenkdienst ist in der Regel der 1. September des Jahres. Die Auswahl für alle Einsatzstellen geschieht im Dezember des Vorjahres, Bewerbungen werden ab Herbst entgegengenommen. Mehr Informationen finden sich unter Bewerbung und Vorbereitung.