Aktuelle Termine

Geh Denken!
Antifaschismus im Film. Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Spiegel dokumentarischer Filme der DDR

In der DDR war die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (NS) Zeit ihres Bestehens von maßgeblicher Bedeutung. Beruhend auf dem Antifaschismuskonstrukt als Staatsdoktrin bildete sich hier eine spezifische Form der Auseinandersetzung mit dem NS heraus. Es soll kritisch hinterfragt werden, inwieweit der Antifaschismus als Staatsdoktrin zugleich rechtsextreme Tendenzen in Ostdeutschland befeuert haben könnte.
Claudia Böttcher, Dr. phil, ist Historikerin und Filmwissenschaftlerin.
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Geh Denken!
Wer darf erinnern? Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR

Wer durfte in der DDR an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und unter welchen Bedingungen? Neben staatlich vorgegebenen Gedenknarrativen entwickelten homosexuelle Gruppen eigene Formen des Erinnerns, die öffentlich kaum sichtbar waren.
Der Vortrag widmet sich den Gedenkpraktiken der Lesben in der Kirche, die Mitte der 1980er Jahre Fahrten zur Gedenkstätte Ravensbrück organisierten.
Vortragende: Annika Geiser.
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