Aus der Reihe Geh Denken!: Podiumsdiskussion Erinnerungspolitik – eine Bestandsaufnahme

Mittwoch, 19. Jänner 2022, 19:00 Uhr, Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien)


Die Diskussionen um die Shoah-Namensmauer im Ostarrichi Park oder um das Karl-Lueger-Denkmal am gleichnamigen Platz zeigen, dass Erinnerungspolitik auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Österreich kontrovers diskutiert wird. Dabei steht oft die Frage, was noch zeitgemäß ist und wie weit eine Gesellschaft bei der Umgestaltung gehen darf im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Positionen und Generationen prallen aufeinander und dies wirft die Frage auf, wie Erinnerungspolitik in Zukunft gestaltet werden soll.


Ausgehend von aktuellen Diskussionen um Denkmäler, Straßenumbenennungen und Gedenkmauern, setzt sich die Podiumsdiskussion mit Gegenwart und Zukunft der Erinnerungspolitik in Österreich auseinander. Wie hat sich die Erinnerungspolitik in den letzten Jahren verändert? Wie sehen die aktuellen Trends und größten Herausforderungen aus? Und was fordern Wissenschaft und Zivilgesellschaft für die Zukunft?


Christa Bauer (Geschäftsführerin Mauthausen Komitee Österreich)
Nadine Dimmel (Verein GEDENKDIENST)
Hannah M. Lessing (Generalsekretärin des Nationalfonds der Republik Österreich)
Patrick Siegele (Geschäftsführer erinnern.at)
Florian Wenninger (Leiter des Instituts für Historische Sozialforschung)