Willkommen

GEDENKDIENST ist eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die sich mit den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen auseinandersetzt. Seit 1992 entsenden wir Freiwillige in Länder, in denen die Nationalsozialistinnen*Nationalsozialisten und ihre Kollaborateur-innen*Kollaborateure Verbrechen begingen, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Darüber hinaus trägt der Verein GEDENKDIENST zur Auseinandersetzung um die nationalsozialistische Vergangenheit bei,

indem er ein vielfältiges historisch-politisches Bildungsprogram mit Studienfahrten, Workshops und Vorträgen bietet, wissenschaftliche Tagungen veranstaltet und Publikationen, wie etwa die viermal jährlich erscheinende Zeitung GEDENKDIENST, herausgibt.

 

Da es immer wieder zu Verwechslungen kommt, möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass der Verein GEDENKDIENST in keinerlei Verbindung zum Verein Österreichischer Auslandsdienst steht. Beide Vereine bieten die Möglichkeit, einen Gedenkdienst zu leisten, agieren jedoch unabhängig voneinander.


Termine

Geh Denken!
Jung, radikal, vernetzt. Eine neue Generation rechtsextremistischer Jugendlicher in Ostdeutschland

Es zeigt sich ein Wandel in der Neonaziszene: Eine neue Generation rechtsextremistischer Jugendlicher, die öffentliche Raumnahme und Gewalt nicht scheut. Was unterscheidet heutige rechtsextremistische Jugendgruppen von früheren – insbesondere im Osten Deutschlands? Und was lässt sich dagegen tun?

Vortragender:
Julius Geiler ist Reporter beim Tagesspiegel mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Extremismus.

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Geh Denken!
„Rote KZ“ oder Lager der Entnazifizierung? Deutungskämpfe um die sowjetischen Speziallager in Deutschland 1945–1950

Die sowjetischen Speziallager in der SBZ waren Orte von Internierung, Hunger, Krankheit und tausendfachem Tod. Seit den 1940er Jahren wurden sie im Zeichen von Antikommunismus und Totalitarismustheorie vielfach als „rote Konzentrationslager“ bezeichnet und mit den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern gleichgesetzt.

Vortragender: Dr. Enrico Heitzer | Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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Geh Denken!
Antifaschismus im Film. Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Spiegel dokumentarischer Filme der DDR

In der DDR war die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (NS) Zeit ihres Bestehens von maßgeblicher Bedeutung. Beruhend auf dem Antifaschismuskonstrukt als Staatsdoktrin bildete sich hier eine spezifische Form der Auseinandersetzung mit dem NS heraus. Es soll kritisch hinterfragt werden, inwieweit der Antifaschismus als Staatsdoktrin zugleich rechtsextreme Tendenzen in Ostdeutschland befeuert haben könnte.
Claudia Böttcher, Dr. phil, ist Historikerin und Filmwissenschaftlerin.
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Geh Denken!
Wer darf erinnern? Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR

Wer durfte in der DDR an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und unter welchen Bedingungen? Neben staatlich vorgegebenen Gedenknarrativen entwickelten homosexuelle Gruppen eigene Formen des Erinnerns, die öffentlich kaum sichtbar waren.
Der Vortrag widmet sich den Gedenkpraktiken der Lesben in der Kirche, die Mitte der 1980er Jahre Fahrten zur Gedenkstätte Ravensbrück organisierten.
Vortragende: Annika Geiser.
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Terminarchiv

Geh Denken!
Jung, radikal, vernetzt. Eine neue Generation rechtsextremistischer Jugendlicher in Ostdeutschland

Es zeigt sich ein Wandel in der Neonaziszene: Eine neue Generation rechtsextremistischer Jugendlicher, die öffentliche Raumnahme und Gewalt nicht scheut. Was unterscheidet heutige rechtsextremistische Jugendgruppen von früheren – insbesondere im Osten Deutschlands? Und was lässt sich dagegen tun?

Vortragender:
Julius Geiler ist Reporter beim Tagesspiegel mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Extremismus.

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„Rote KZ“ oder Lager der Entnazifizierung? Deutungskämpfe um die sowjetischen Speziallager in Deutschland 1945–1950

Die sowjetischen Speziallager in der SBZ waren Orte von Internierung, Hunger, Krankheit und tausendfachem Tod. Seit den 1940er Jahren wurden sie im Zeichen von Antikommunismus und Totalitarismustheorie vielfach als „rote Konzentrationslager“ bezeichnet und mit den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern gleichgesetzt.

Vortragender: Dr. Enrico Heitzer | Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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Geh Denken!
Antifaschismus im Film. Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Spiegel dokumentarischer Filme der DDR

In der DDR war die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (NS) Zeit ihres Bestehens von maßgeblicher Bedeutung. Beruhend auf dem Antifaschismuskonstrukt als Staatsdoktrin bildete sich hier eine spezifische Form der Auseinandersetzung mit dem NS heraus. Es soll kritisch hinterfragt werden, inwieweit der Antifaschismus als Staatsdoktrin zugleich rechtsextreme Tendenzen in Ostdeutschland befeuert haben könnte.
Claudia Böttcher, Dr. phil, ist Historikerin und Filmwissenschaftlerin.
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Wer darf erinnern? Lesbische Gedenkpraktiken in der DDR

Wer durfte in der DDR an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und unter welchen Bedingungen? Neben staatlich vorgegebenen Gedenknarrativen entwickelten homosexuelle Gruppen eigene Formen des Erinnerns, die öffentlich kaum sichtbar waren.
Der Vortrag widmet sich den Gedenkpraktiken der Lesben in der Kirche, die Mitte der 1980er Jahre Fahrten zur Gedenkstätte Ravensbrück organisierten.
Vortragende: Annika Geiser.
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