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Verein GEDENKDIENST



Willkommen

GEDENKDIENST ist eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die sich mit den Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen auseinandersetzt. Seit 1992 entsenden wir Freiwillige in Länder, in denen die Nazis und ihre HelferInnen Verbrechen begingen, oder in denen Überlebende der Mordmaschinerie heute leben.

 

Die Gedenkdienstleistenden betreuen während ihres einjährigen Dienstes Jugendliche, pflegen alte Menschen oder arbeiten in Archiven und Museen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen Gedenkdienst zu leisten.

  

 

 


Aktuelles

 


AUSTRIAN HERITAGE ARCHIVE

Das Austrian Heritage Archive versammelt Audio- und Video-Interviews mit österreichisch-jüdischen Emigrantinnen und Emigranten, die in der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach in die USA oder nach Palästina/Israel flüchteten.

1938 lebten rund 210.000 Jüdinnen und Juden in Österreich. Von ihnen gelangten 30.000 in die USA, 15.000 flohen nach Israel; die USA und Israel gelten als Hauptexilorte für die vertriebene und verfolgte jüdische Bevölkerung Österreichs.

Die Interviews werden in aufbereiteter Form und in Verbindung mit lebensgeschichtlichen Dokumenten und Materialen zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise bietet das Austrian Heritage Archive sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als auch historisch interessierten Personen die Möglichkeit, sich mit dem lebensgeschichtlichen Erbe dieser Menschen auseinanderzusetzen.

Als Teil der Austrian Heritage Collection wurden die Interviews in den USA und in Israel in den vergangenen zwanzig Jahren von jungen Österreicherinnen und Österreichern geführt und am Leo Baeck Institut New York und am Leo Baeck Institut Jerusalem gesammelt und archiviert.

 

Am 23. Oktober um 18 Uhr wird das Projekt im AK Bildungszentrum präsentiert.

 

Projektleitung:
Philipp Rohrbach, Adina Seeger

 

Projektträger:

Verein GEDENKDIENST – Verein für historisch-politische Bildungsarbeit und internationalen Dialog.

 

Projektpartner:

Verein erinnern.at, Leo Baeck Institut New York (LBI New York), Leo Baeck Institut Jerusalem (LBI Jerusalem), Zentrum für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg (ZJK), Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI).

 

Kontakt: office(at)austrianheritagearchive.at

 

 

 

 


Die derzeitige Fördersituation für Gedenkdienste

Welche neuen Förderkriterien seit Jahresbeginn gelten und unsere Kritik daran können in folgendem Artikel der "Wiener Zeitung" nachgelesen werden: www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/870235_Immer-weniger-Foerderung-fuer-Gedenkdienst.html

 

 

 


27. Jänner 2017- Internationaler Holocaust-Gedenktag

Heute, am Internationalen Holocaust-Gedenktag gedenken wir den Opfern des nationalsozialistischen Regimes und erinnern an die Verbrechen dieses Zeit.

Wir stellen uns gegen das Vergessen und fordern ein klares politisches Zeichen der Republik Österreich für aktive Aufarbeitung und Erinnerung!

 

www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170127_OTS0005/holocaust-gedenktag-2017-gedenkdienst-als-aktive-erinnerung-und-politisches-zeichen

 

 

 

 


Förderung seitens des Sozialministeriums für das "Haus der Heimat"

Am Donnerstag, 15.Dezember 2016 soll im Nationalrat im Einverständnis der beiden Regierungsparteien, der FPÖ und des Team Stronachs eine Förderung des „Haus der Heimat“ aus dem Budget des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) verabschiedet werden.

In diesem „Haus der Heimat“ residieren seit mehreren Jahrzehnten volksdeutsche Vertriebenenverbände. Kritisiert wurde außerdem, dass mehrmals rechtsextreme und neonazistische Redner eingeladen worden waren, wie beispielsweise der antisemitische Verschwörungstheoretiker Richard Melisch oder der Holocaust Leugner und Gründer der neonazistischen "Europäischen Aktion" Bernhard Schaub.

Wie kann es sein, dass das BMASK solch einem Verband eine Förderung zugesteht, während Vereine, die ehrenamtlich geschichts- und gesellschaftspolitische Aufklärungsarbeit leisten ständigen finanziellen und administrativen Verschlechterungen ausgesetzt sind?

 

Weitere Informationen: mobil.derstandard.at/2000049308443/Wiener-Haus-der-Heimat-soll-Foerderung-von-Sozialministerium-erhalten

 

 

 

 


Verein GEDENKDIENST fordert respektvollen Umgang mit ehemaligen KZ-Häftlingen

Im Zuge der Einstellung des von Harald Walser eingebrachten Verfahrens gegen den einschlägigen Aula-Autor Fred Duswald und seine skandalöse Diffamierung von ehemaligen KZ-Häftlingen hat der Verein GEDENKDIENST eine Presseaussendung gemacht. Die Aussendung im Wortlaut:

 

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Wien (OTS) - Wir wollen nicht hinnehmen, dass 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ehemalige KZ-Häftlinge in der FPÖ-nahen Zeitschrift „Aula“ pauschal als „Landplage“ und „Massenmörder“ bezeichnet werden. Es ist beschämend, in welcher Art hier über NS-Opfer geschrieben wird und dass es keine rechtlichen Folgen für den Autor und Herausgeber geben soll. Durch die Verfahrenseinstellung setzt die Staatsanwaltschaft Graz die NS-Logik indirekt fort, dass KZ-Häftlinge Kriminelle gewesen seien, und übersieht die Täter-Opfer-Umkehr des Autors. „Wir sind schockiert, wie über ehemalige KZ-Häftlinge gesprochen wird und NS-Stigmatisierungen unkritisch weiterverbreitet werden. Wir stehen hinter den Überlebenden und deren Nachfahren und sagen: so nicht! Wir fordern, dass der Fall durch das Justizministerium geprüft wird“, so Michael Spiegl, Obmann des Vereins GEDENKDIENST.

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Berichterstattung dazu:

orf.at/stories/2323387

 

derstandard.at/2000030651384/Aula-Anzeige-SPOe-Justizsprecher-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

 

diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4922133/Aula_SPO-stellt-Rechtsschutzbeauftragten-infrage

 

 


Gedenkdienst nach 23 Jahren für Frauen geöffnet

Der Verein GEDENKDIENST ist erfreut über die im Rahmen der Änderungen des Budgetbegleitgesetzes am 24. November 2015 beschlossene Novellierung des Freiwilligengesetzes.

Nach über 23 Jahren offensivem Eintreten für den gleichberechtigten Zugang zu Gedenkdienst für Frauen und Männer, wurde die Finanzierung für Gedenkdienst im Ausland gesetzlich verankert und damit die Öffnung des Freiwilligendienstes für Frauen durchgesetzt.

70 Jahre nach Befreiung vom NS-Terror und Ende des Zweiten Weltkrieges leistet Gedenkdienst durch Aufklärungsarbeit zum Nationalsozialismus einen wichtigen demokratiepolitischen Beitrag und tritt für die aktive Erinnerung an jene Menschen ein, diezu Opfern des Regimes wurden.