GEDENKDIENST-Büro derzeit telefonisch nur bedingt erreichbar
Das Vereinsbüro ist aufgrund eines technischen Gebrechens derzeit nur bedingt telefonisch erreichbar. Wir arbeiten an einer raschen Behebung der Probleme. Bei An- und Nachfragen können
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Wir suchen für Anfang September eine Person, die im Rahmen einer geringfügigen
Anstellung im Ausmaß von 8 Wochenstunden in der Studienfahrten.at -Arbeitsgruppe des
Vereins GEDENKDIENST als organisatorische Hilfskraft mitarbeitet.
Wer durfte in der DDR an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und unter welchen Bedingungen? Neben staatlich vorgegebenen Gedenknarrativen entwickelten homosexuelle Gruppen eigene Formen des Erinnerns, die öffentlich kaum sichtbar waren.
Der Vortrag widmet sich den Gedenkpraktiken der Lesben in der Kirche, die Mitte der 1980er Jahre Fahrten zur Gedenkstätte Ravensbrück organisierten.
Vortragende: Annika Geiser.
In der DDR war die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (NS) Zeit ihres Bestehens von maßgeblicher Bedeutung. Beruhend auf dem Antifaschismuskonstrukt als Staatsdoktrin bildete sich hier eine spezifische Form der Auseinandersetzung mit dem NS heraus. Es soll kritisch hinterfragt werden, inwieweit der Antifaschismus als Staatsdoktrin zugleich rechtsextreme Tendenzen in Ostdeutschland befeuert haben könnte.
Claudia Böttcher, Dr. phil, ist Historikerin und Filmwissenschaftlerin.
Die sowjetischen Speziallager in der SBZ waren Orte von Internierung, Hunger, Krankheit und tausendfachem Tod. Seit den 1940er Jahren wurden sie im Zeichen von Antikommunismus und Totalitarismustheorie vielfach als „rote Konzentrationslager“ bezeichnet und mit den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern gleichgesetzt.
Vortragender: Dr. Enrico Heitzer | Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Es zeigt sich ein Wandel in der Neonaziszene: Eine neue Generation rechtsextremistischer Jugendlicher, die öffentliche Raumnahme und Gewalt nicht scheut. Was unterscheidet heutige rechtsextremistische Jugendgruppen von früheren – insbesondere im Osten Deutschlands? Und was lässt sich dagegen tun?
Vortragender:
Julius Geiler ist Reporter beim Tagesspiegel mit dem Schwerpunkt Sicherheit und Extremismus.