Informationsabend: Freiwilligendienst im Ausland – Gedenkdienst

Mittwoch, 06.11.2019, 19-21 Uhr, im GEDENKDIENST-Büro (1050 WIen, Margaretenstraße 166)

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Informationsabends die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Frauen und Männer in Länder, in denen das ‚Dritte Reich‘ und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

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Mittwochstreffen: Workshop Rechtsextremismus

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Mittwoch, 25. Mai 2022, 17:00 Uhr, Wipplingerstraße 6/8, 1010 Wien - Treffpunkt: Im Hof

Im Rahmen der Mittwochstreffen findet ein Workshop zum Thema Rechtsextremismus im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) statt. Dabei lernen wir wie man Rechtsextremismus und Verschwörungstheorien erkennen kann und welche Strategien dagegen es gibt. Dabei geht auch darum, die eigene Urteilsfähigkeit zu erhöhen und eigene Vorurteile zu reflektieren. Der Workshop ist kostenlos, jedoch bitten wir um eine Anmeldung unter nadine.dimmel - at - gedenkdienst.at.

Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle Interessierten offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und viele neue Gesichter!

Aus der Reihe Geh Denken!: Gender und inklusive Geschichtsdidaktik

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Mittwoch, 15. Juni 2022, 19:00 Uhr, Republikanischer Club (Fischerstiege 1-7, R1, 1010 Wien)

 

Welchen Ort kann Gender in einer inklusiven Geschichtsdidaktik bekommen? Im Vortrag wird skizziert, was das Paradigma der Inklusion generell für historische Bildung bedeutet, wobei ein breites Verständnis von Inklusion zu Grunde gelegt wird. Am Beispiel von Inhalten aus der Geschichte von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, also der Queer History, wird verdeutlicht, dass die Vergangenheit geradezu bevölkert ist von solchen Geschichten über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, so dass hier ein üppiger sekundärer Erfahrungsraum vorliegt, in dem eine inklusive historische Bildung nach Sinnbildungsangeboten Ausschau halten kann. Der Vortrag schlägt auf diese Weise eine Brücke von theoretisch-konzeptionellen Überlegungen hin zu konkreten Beispielen für die Bildungsarbeit.

 

Martin Lücke ist Universitätsprofessor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Leiter des dortigen Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung.