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Archiv

Mittwochstreffen: Online Geschichte Pub-Quiz

Donnerstag, 19. November 2020, 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Trotz des erneuten Lockdowns möchte der Verein GEDENKDIENST gerne interessierten Personen die Möglichkeit bieten den Verein kennenzulernen und über historische Themen zu sprechen. Daher veranstalten wir am Donnerstag, den 19. November 2020 um 19:00 Uhr ein Online Geschichte-Pub Quiz, bei dem in Gruppen gegeneinander angetreten wird und Fragen zu historischen Ereignissen beantwortet werden. Dabei ist kein besonderes Wissen nötig, in erster Linie geht es um Spaß und darum, neue Dinge zu lernen. Das Treffen findet im Zuge der Mittwochstreffen statt, wird aber ausnahmsweise an einem Donnerstag abgehalten.

 

Die Mittwochstreffen bieten eine regelmäßige Möglichkeit für alle Interessierten mit dem Verein GEDENKDIENST in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie haben sich zu einer Schnittstelle zwischen ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt und stehen
grundsätzlich allen offen.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 843 2574 1229

Kenncode: UD1Ryz

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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Aus der Reihe Geh Denken! - Gedenken ohne Verantwortung

Mittwoch, 18. November 2020, 19:00, Online via Zoom/Facebook Stream

Achtung: Auf Grund des aktuellen zweiten Lockdowns findet die Veranstaltung online statt. Der Link wird zeitgerecht hier bekannt gegeben.

Seit den 1980er-Jahren hat sich die Sichtbarkeit von Romnija*Roma als NS-Opfer deutlich verbessert, heute werden sie in Museen, Schulbüchern und Gedenkfeiern in ganz Europa oft in einem Atemzug mit Jüdinnen*Juden genannt. Österreichische Vertreter*innen der Community spielten in diesem Kampf um Anerkennung eine entscheidende Rolle, nicht zuletzt deshalb finden sich hierzulande daher auch einige der ältesten Denkmäler, die spezifisch die im Nationalsozialismus ermordeten Romnija*Roma im öffentlichen Raum würdigen. Gleichzeitig haben rassistische Angriffe gegen die gleichen Communitys aber nicht abgenommen. Der Vortrag zeigt, dass das nicht mit der Unterscheidung zwischen ‚eigenen‘ und zugewanderten Gruppen erklärt werden kann und geht den Wirkungen der für NS-Denkmäler charakteristischen Trennung zwischen Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart auf den Grund. Diskutiert wird damit, wie mit den Mitteln von NS-Erinnerungskultur Opfergruppen aus der Geschichts- aber auch Gesellschaftspolitik ausgeschlossen werden.

 

Stefan Benedik ist Historiker und Kulturanthropologe sowie Web-Kurator am Haus der Geschichte Österreich (hdgö).

 

Link zur Aufnahme

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch 21.10.2020, 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends am Mittwoch, den 21. Oktober 2020 um 19:00 Uhr auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige und aktuelle Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Menschen in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

Bei Interesse könnt ihr am 21. Oktober 2020 um 19:00 Uhr an unserem Online-Informationsabend teilnehmen.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 813 9937 6262
Kenncode: 292612

 

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Aus der Reihe Geh Denken! - Buchpräsentation: "Einfach Weg!", Verschwundene Siedlungen im Burgenland

Mittwoch, 14.10.2020, 19:30, Republikanischer Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)

Bis zu ihrer Zerstörung durch das NS-Regime bestanden auf dem Gebiet des Burgenlandes etwa 120 Siedlungen von
Romnja*Roma. Ihre historischen Wurzeln reichten in zahlreichen Fällen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Nur einige
wenige dieser Siedlungen sind heute noch existent. Im 2020 bei New Academic Press erschienen Buch wurden zahlreiche
historische Bilddokumente und archivarische Quellen zusammengetragen, um die Gründung und Existenz dieser
Siedlungen, das Schicksal ihrer Bewohner*innen, die Verfolgung und Zerstörung zwischen 1938 und 1945 sowie die
Situation in der Nachkriegszeit zu dokumentieren. Die Beschreibung der einzelnen Romasiedlungen spannt einen Bogen
von den ersten historisch belegbaren Daten über die Verfolgung und Zerstörung während der NS-Zeit bis zur Situation
der Überlebenden nach 1945. Die Dokumentation versteht sich als Beitrag zur burgenländischen Landesgeschichte, vor
allem aber auch zur Lokalgeschichte der burgenländischen Gemeinden. Gleichzeitig dokumentiert sie den
österreichischen Teil der wenig bis gar nicht bekannten Geschichte der mehrheitlich sesshaften Romnja*Roma-
Bevölkerung Mitteleuropas.

Gerhard Baumgartner ist Historiker und wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen
Widerstands (DÖW)

Herbert Brettl ist Historiker mit Schwerpunkt auf die Geschichte des Burgenlands.

In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien.

Über die aktuellen Teilnahmebedingungen auf Grund der Covid-19 Maßnahmen, informieren Sie sich bitte auf der Seite des Republikanischen Clubs.

Die Veranstaltung wird auch aufgezeichnet und per Link zugänglich gemacht.

Verein GEDENKDIENST bei der "Schandwache" beim Karl-Lueger-Denkmal!

Mittwoch, 7.10.2020 ab 9:00 Uhr, Karl-Lueger-Denkmal, Stubentor

Der Verein GEDENKDIENST beteiligt sich an der Aktion „Schandwache“. Ziel der Protestaktion ist es, auf die antisemitische Einstellung des ehemaligen Wiener Bürgermeisters Karl Lueger aufmerksam zu machen und zu verhindern, dass Graffiti, die darauf aufmerksam machen, nicht von dessen Denkmal am Stubentor entfernt werden. Wir übernehmen die „Schandwache“ um 7. Oktober 2020 von 9:00 – 12:00 Uhr und freuen uns über alle die sich zu uns gesellen.

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch, 10.6.2020 ab 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Frauen und Männer in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit in Gedenkstätten, in Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. in Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen, als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

Bei Interesse bitten wir euch, eine E-Mail an nadine.dimmel@gedenkdienst.at zu schreiben. Euch wird dann ein Link zugesendet, mit dem ihr am Online-Informationsabend teilnehmen könnt.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Mittwochstreffen: Open Table

Mittwoch, 11.3.2020 ab 19:00, Café 7Stern (Siebensterngasse 31, 1070 Wien)

Um interne Vernetzung zu stärken, sowie Außenstehenden einen Anknüpfungspunkt an den Verein zu bieten, werden Open Table - Treffen organisiert. Bei diesen Treffen soll in informeller Atmosphäre die Möglichkeit geboten werden, sich untereinander auszutauschen, sowie sich Informationen rund um Entsendetätigkeit, aktuelle Situation des Vereins etc. einholen zu können.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und neue sowie altbekannte Gesichter!

Mittwochstreffen: Workshop Rechtsextremismus

Mittwoch, 15.01.2020, 19–21 Uhr, U5 (1010 Wien, Universitätsstraße 5)

Was ist eigentlich Rechtsextremismus? Und was kann ich dagegen tun? Wer ist rechtsextrem und woran erkenne ich das? Wir nähern uns dem Thema Rechtsextremismus über verschiedene Erscheinungsformen und Ideologien und beschäftigen uns mit Burschenschaften und dem Akademikerball.


Wir freuen uns auf Euer Kommen und einen spannenden Abend!


  GEDENKDIENST

Mittwochstreffen: Crash-Kurs Schulbuchanalyse

Mittwoch, 04.12.2019, 19–21 Uhr, GEDENKDIENST-Büro (1050 Wien, Margaretenstraße 166)

Geschichtsvermittlung beginnt für die meisten von uns in der Schule. Das wichtigste Hilfsmittel der Lehrkräfte dabei ist das Geschichtebuch. Doch was steckt da eigentlich alles dahinter? In unserem Workshop beim kommenden Mittwochstreffen werden wir uns damit beschäftigen, wie das Medium Schulbuch aufgebaut ist und wie der Weg von der Idee zum fertigen Buch entsteht. Außerdem werden wir gemeinsam eine Schulbuchseite entwerfen und sie mit verschiedenen Arten von Inhalten befüllen. Eine Anmeldung für den Workshop ist nicht nötig.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 GEDENKDIENST

Mittwochstreffen: Filmscreening Pizza in Auschwitz

Mittwoch, 20.11.2019, 19 Uhr, Institut für Politikwissenschaft (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 1010 Wien, 2. Stock, Hörsaal 1) 

Filmscreening Pizza in Auschwitz (65 min., Israel, 2008, OF mit UT dt.)


Danny Chanoch kann nicht aufhören, über den Holocaust zu reden. Der über 70-jährige Holocaust-Überlebende, der von sich sagt, er habe einen ,Bachelor of Auschwitz’, hat fünf Konzentrations- und Vernichtungslager überlebt. Der Film Pizza in Auschwitz zeigt seine Reise mit seiner Tochter und seinem Sohn an die Orte dieses Lagers. Es ist eine Fahrt in Dannys Kindheit, die von den Nazis zerstört wurde. Sie führt nach Litauen ins Schtetl der Eltern, ins Ghetto und die Vernichtungslager in Polen. Wir möchten mit dem Film zur Diskussion über den Umgang mit nationalsozialistischen Verbrechensorten anregen, besonders hinsichtlich ihrer Bedeutung für Verfolgte und deren Nachfahren – ein spannendes und für den Gedenkdienst-Alltag teils omnipräsentes Thema. Eine Anmeldung ist nicht nötig!


Achtung geänderter Ort!


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