Veranstaltungen

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Mittwochstreffen: Online History Pub-Quiz

Mittwoch, 12. Mai 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom




Hast du Lust dein historisches Wissen zu testen und den Verein GEDENKDIENST kennenzulernen? Bei unserem History Pub-Quiz im Zuge unserer Mittwochstreffen hast du dazu die Möglichkeit! Die Fragen behandeln verschiedene historische Epochen – spezifisches Fachwissen oder ähnliches ist nicht nötig. Da es bereits unser zweites Pub Quiz ist, möchten wir den Fokus diesmal aber dennoch verstärkt auf Zeitgeschichte und sogar jüngste politische Ereignisse setzen. In erster Linie geht es darum Spaß zu haben!



Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen, insbesondere Personen, die sich für einen Gedenkdienst interessieren und bewerben möchten.



Link zum Meeting


Meeting-ID: 897 8255 6507
Kenncode: 466667



Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch, 21. April 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends am Mittwoch, den 21. April 2021 um 19 Uhr auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige und aktuelle Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen geben.

 

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Frauen und Männer in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

 

Bei Interesse könnt Ihr an unserem Online-Informationsabend teilnehmen. Hier der Link zum Zoom-Meeting:

 

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Meeting-ID: 864 8976 8215
Kenncode: 016950

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Aus der Reihe Geh Denken!: Austrian Heritage Archive and Austrian Heritage Collection - Zeitzeug*innenschaft dokumentiert

Dienstag, 13. April 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

 

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Zur Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach zählten die USA und Israel zu den Hauptzielländern österreichisch-jüdischer Emigrant*innen. Ihre Flucht- und Lebensgeschichten werden in der Austrian Heritage Collection am Leo Baeck Institute New York und Jerusalem gesammelt und archiviert. Einen wichtigen Beitrag leisten hier Gedenkdienstleistende des Vereins GEDENKDIENST, welche Interviews mit Zeitzeug*innen führen. Diese werden zusammen mit ergänzenden Materialien im Austrian Heritage Archive (https://austrianheritagearchive.at) zur Verfügung gestellt und bieten Wissenschaftler*innen und einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit diesen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Neben der Bewahrung der Erinnerung ist vor allem die pädagogische Aufbereitung der Unterlagen ein Ziel. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Austrian Heritage Archive vorgestellt und ehemalige Gedenkdienstleistende berichten über ihre Arbeit.

 

Austrian Heritage Archive ist ein Projekt des Vereins GEDENKDIENST und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Leo Baeck Institut New York, dem Leo Baeck Institut Jerusalem und dem Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg (ZJK).

 

Anna Jungmayr war 2017/18 Gedenkdienstleistende am Leo Baeck Institut in New York.

Albert Lichtblau ist emeritierter Univ. Professor für Geschichte und war stellvertretender Leiter des Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte (ZJK).

Philipp Rohrbach ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

Aus der Reihe Geh Denken!: Zeitzeugenschaft und Dritte Generation - Anna Goldberg im Gespräch

Mittwoch, 10. März 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

 

In ihrem Buch Versteckte Jahre. Der Mann der meinen Großvater rettete (Paul Zsolnay Verlag, 2018) erzählt die Wiener Journalistin und Autorin Anna Goldenberg die Lebensgeschichte ihrer beiden Großeltern Hans und Helga Feldner-Bustin. Helga überlebte das KZ Theresienstadt, Hansi verbrachte den Zweiten Weltkrieg in Wien, wo ihn der Kinderarzt Josef “Pepi” Feldner versteckte. Die dabei entstandene Freundschaft sollte lebenslang halten.
Das Buch ist nicht nur eine Rekonstruktion der eigenen Familiengeschichte. Goldenberg reflektiert darin auch, wie es dazu kam, dass sie sich überhaupt mit dem Leben der Großeltern im Zweiten Weltkrieg auseinanderzusetzen begann. Im Gespräch wird sie diesen Prozess beleuchten und der Frage nachgehen, welche Rolle publizierte Lebensgeschichten und die dritte Generation beim Bewahren der Erinnerung an den Holocaust und die NS-Verfolgung spielen – vor allem wenn die Überlebenden ihre Lebensgeschichte nicht mehr persönlich schildern können.

 

Anna Goldenberg ist Autorin und Journalistin. Aktuell ist sie Redakteurin der Wiener Wochenzeitung Falter und schreibt eine wöchentliche Kolumne in der Presse.

 

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Internationaler Holocaust Gedenktag 2021 - Niemals vergessen: Auf Zeitzeug_innen hören!

Mittwoch, 27. Jänner 2021, 18:00 Uhr. Heldenplatz, Wien und Online via Facebook

 

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben ihre Stimmen eine große Rolle im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus gespielt. Ihre Mahnrufe haben insbesondere viele junge Menschen bewegt und viele von ihnen dazu angeregt, gegen Unrechtsideologien einzutreten. Doch die Stimmen der Überlebenden der Shoah werden von Jahr zu Jahr weniger.

 

Umso wichtiger ist es, dass wir alles dafür tun, damit ihre wichtigen Erzählungen und Warnungen wach bleiben! Deshalb stellen wir das 76. Gedenken an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee unter das Motto: „Auf Zeitzeug_innen hören!“ Wir wollen am Gedenktag ein Zeichen setzen, dass wir die Stimmen der Zeitzeug_innen niemals vergessen werden, auch dann nicht, wenn sie nicht mehr leben und selbst kein persönliches Zeugnis mehr ablegen können! Daher werden am 27. Jänner 2021 am Wiener Heldenplatz junge Menschen Zitate von noch lebenden und von bereits verstorbenen Zeitzeug_innen der Shoa verlesen und zum Zuhören und Verstehen auffordern.

 

Gemeinsam halten wir eine Kundgebung coronabedingt heuer im kleinen Kreis für das Wachhalten der Erinnerung und für den unermüdlichen Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus ab! Die Veranstaltung wird auf der Facebook Seite von Jetzt Zeichen Setzen live übertragen.

Mittwochstreffen: Oral History

Mittwoch, 20. Jänner 2021, 19:00 Uhr, Online via Zoom


Der Verein GEDENKDIENST veranstaltet am 20. Jänner 2021 um 19 Uhr ein Mittwochstreffen zum Thema Oral History. Philipp Rohrbach vom Austrian Heritage Archive wird über Oral History sprechen. Was ist das überhaupt, was bedeutet Oral History für den Verein GEDENKDIENST, für das Austrian Heritage Archive, die Geschichtswissenschaft und was hat das mit Zeitzeuginnen*Zeitzeugen zu tun? Nach einer Einführung gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren - dafür ist ist kein Vorwissen nötig.


Die Mittwochstreffen bieten eine regelmäßige Möglichkeit für alle Interessierten mit dem Verein GEDENKDIENST in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie haben sich zu einer Schnittstelle zwischen ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt und stehen grundsätzlich allen offen.


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Meeting-ID: 852 7868 6032
Kenncode: UD1Ryz

Aus der Reihe Geh Denken! - Wahrung der Menschenrechte in Europa: Testfall Roma

Dienstag, 19. Januar 2021, 19:00 Uhr, Online Via Zoom

Achtung: Auf Grund des aktuellen zweiten Lockdowns findet die Veranstaltung online statt.

Achtung: Vortrag erneut von 17. Dezember 2020 auf 19. Januar 2021 verschoben!

Seit einigen Jahren werden verstärkt Stimmen aus der Zivilgesellschaft und von Unterstützer*innen laut, die für die offizielle Anerkennung von Antiziganismus als spezifische Form des Rassismus und für konkrete Maßnahmen zu dessen Bekämpfung sowie Überwindung eintreten. Antiziganismus richtet sich gegen Romnja*Roma, Sintize*Sinti, Fahrende, Jenische und andere Personen, die von der Mehrheitsgesellschaft als ‚Zigeuner‘ stigmatisiert werden. Antiziganismus zeigt sich in den hartnäckig bestehenden Vorurteilen, oft medial transportiert und von Politiker*innen propagiert, in gesellschaftlicher Ausgrenzung, die alle Lebensbereiche umfasst, bis hin zur Vertreibung, Internierung oder Völkermord.


2011 haben die EU-Mitgliedstaaten den EU Rahmen für Nationale Strategien für die Integration der Romnja*Roma beschlossen. Etliche EU-Länder habe seither Maßnahmen gesetzt, um die Integration in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit zu fördern. Für viele Akteurinnen*Akteure aber greifen die Maßnahmen zu kurz, um strukturelle Diskriminierung und Ausgrenzung abzubauen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatte um eine Fortführung von Maßnahmen zur sozialen Inklusion von Romnja*Roma post-2020, wird die aktuelle Lage, internationale und nationale Bemühungen sowie bestehende Herausforderungen und die Erfahrungen und Forderungen der Romnja*Roma Zivilgesellschaft beleuchtet.


Mirjam Karoly ist Politologin, Vorstandsmitglied von Romano Centro und Mitglied des Österreichischen Volkgruppenbeiratesfür Roma.


In Kooperation mit dem dem Depot.


Die Veranstaltungsreihe Geh Denken! findet in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) statt.

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Kenncode: 152647

Aus der Reihe Geh Denken! - Die Oberwarter Roma und Romnja

Dienstag, 19. Jänner 2021, 19:00Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Stefan Horvath wurde 1949 in der sogenannten alten Romnja*Roma-Siedlung in Oberwart geboren. Seine Eltern überlebten mehrere NS-Konzentrationslager. Als einer der ersten Oberwarter Romnja*Roma besuchte er die

Hauptschule und arbeitete später für diverse Baufirmen. Ein schwerer Schicksalsschlag machte ihn zum Schriftsteller. In
der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 tötete der Briefbombenattentäter Franz Fuchs mit einer Rohrbombe vier
Roma, darunter Horvaths Sohn. 2003 erschien sein Erzählband Ich war nicht in Auschwitz, 2007 folgte das Buch
Katzenstreu, in dem er dem Terror des 4. Februar 1995 aus verschiedenen Perspektiven begegnet. 2013 erschien sein
bislang letztes Buch Atsinganos – Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen, in dem er das gesellschaftliche Versäumnis, den
Opfern des Nationalsozialismus die nötige Unterstützung zu gewähren, schildert.

Veranstaltung und Reihe in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ).

Auf Grund der aktuellen Covid-19 Maßnahmen ist eine Anmeldung unter depot@depot.or.at erforderlich!

Mittwochstreffen: Online Geschichte Pub-Quiz

Donnerstag, 19. November 2020, 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Trotz des erneuten Lockdowns möchte der Verein GEDENKDIENST gerne interessierten Personen die Möglichkeit bieten den Verein kennenzulernen und über historische Themen zu sprechen. Daher veranstalten wir am Donnerstag, den 19. November 2020 um 19:00 Uhr ein Online Geschichte-Pub Quiz, bei dem in Gruppen gegeneinander angetreten wird und Fragen zu historischen Ereignissen beantwortet werden. Dabei ist kein besonderes Wissen nötig, in erster Linie geht es um Spaß und darum, neue Dinge zu lernen. Das Treffen findet im Zuge der Mittwochstreffen statt, wird aber ausnahmsweise an einem Donnerstag abgehalten.

 

Die Mittwochstreffen bieten eine regelmäßige Möglichkeit für alle Interessierten mit dem Verein GEDENKDIENST in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie haben sich zu einer Schnittstelle zwischen ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt und stehen
grundsätzlich allen offen.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 843 2574 1229

Kenncode: UD1Ryz

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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Aus der Reihe Geh Denken! - Gedenken ohne Verantwortung

Mittwoch, 18. November 2020, 19:00, Online via Zoom/Facebook Stream

Achtung: Auf Grund des aktuellen zweiten Lockdowns findet die Veranstaltung online statt. Der Link wird zeitgerecht hier bekannt gegeben.

Seit den 1980er-Jahren hat sich die Sichtbarkeit von Romnija*Roma als NS-Opfer deutlich verbessert, heute werden sie in Museen, Schulbüchern und Gedenkfeiern in ganz Europa oft in einem Atemzug mit Jüdinnen*Juden genannt. Österreichische Vertreter*innen der Community spielten in diesem Kampf um Anerkennung eine entscheidende Rolle, nicht zuletzt deshalb finden sich hierzulande daher auch einige der ältesten Denkmäler, die spezifisch die im Nationalsozialismus ermordeten Romnija*Roma im öffentlichen Raum würdigen. Gleichzeitig haben rassistische Angriffe gegen die gleichen Communitys aber nicht abgenommen. Der Vortrag zeigt, dass das nicht mit der Unterscheidung zwischen ‚eigenen‘ und zugewanderten Gruppen erklärt werden kann und geht den Wirkungen der für NS-Denkmäler charakteristischen Trennung zwischen Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart auf den Grund. Diskutiert wird damit, wie mit den Mitteln von NS-Erinnerungskultur Opfergruppen aus der Geschichts- aber auch Gesellschaftspolitik ausgeschlossen werden.

 

Stefan Benedik ist Historiker und Kulturanthropologe sowie Web-Kurator am Haus der Geschichte Österreich (hdgö).

In Kooperation mit dem Depot.

 

Die Veranstaltungsreihe Geh Denken! findet in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) statt.

Link zur Aufnahme

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