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Mittwochstreffen: denk mal wien - Rundgang

Mittwoch, 13. Oktober 2021 um 17:00 Uhr, Minoritenplatz, 1010 Wien

Die erste Mittwochstreffen-Veranstaltung dieses Semesters ist ein historisch-politischer Stadtrundgang durch Wien. Die Führung wird durch das Mauthausen Komitee Österreich ermöglicht und beschäftigt sich mit der Frage 'Was ist Österreich?'. Dabei werden verschiedene Orte in Wien herangezogen, um Antworten auf diese Frage zu finden. Die Führung ist kostenlos, jedoch bitten wir um eine verpflichtende Anmeldung unter nadine.dimmel-at-gedenkdienst.at.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle Interessierten offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen, insbesondere Personen, die sich für einen Gedenkdienst interessieren und bewerben möchten.

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Aus der Reihe Geh Denken!: Filmscreening Voices of the Children (1998)

Mittwoch, 29. September 2021, 19:00 Uhr, DEPOT (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Der mit einem Emmy prämierte Dokumentarfilm Voices of Children (1998) der Filmemacherin und Holocaustüberlebenden Zuzana Justman erzählt die Geschichte der drei Überlebenden Michael Kraus, Helga Weissová-Hošková und Helga Pollak-Kinsky des Ghetto Theresienstadt. Vom NS-Regime als ‚Vorzeigeghetto‘ und ‚Altenghetto‘ propagandistisch inszeniert, diente die ehemalige Garnisonsstadt ab 1941 als Sammel- und Durchgangslager für Jüdinnen und Juden. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungen schildert der Film eindrücklich die Erlebnisse im Lager. Daneben seht vor allem das Weiterleben nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Zentrum. In Gesprächen mit Lebenspartnern, Kindern und Enkelkinder zeigt die Regisseurin auf, wie der Holocaust das Familienleben prägte.

Im Rahmen des Screenings ist es uns ein Anliegen an die 2020 verstorbene Helga Pollak-Kinsky, einen langjährige Unterstützerin des Vereins, zu erinnern.

Der Film wird eingeleitet und kommentiert von der Filmemacherin und Historikerin Aylin Basaran und in der Originalsprache (dt, cz, en) mit englischen Untertiteln gezeigt.

Achtung!: Begrenzte Teilnehmer*innen Zahl. Eine Voranmeldung unter depot-at-depot.or.at ist notwendig! Es gelten die Covid-19 3G-Regeln!
Aktuelle Informationen zu den Covid-19 Bestimmungen finden sich auch auf der Homepage des Depots: https://www.depot.or.at/index.php

2. Info-Abend: Ausbildung für Studienfahrten-Guides 2021/22

Dienstag, 3. August 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass wir aktuell Bewerbungen für die nächste Ausbildung für Studienfahrten-Guides annehmen! Infos zur Ausschreibung finden sich unter https://gedenkdienst.at/bewerbung-zur-ausbildung-zum-studienfahrten-guide/.

Falls noch Fragen offengeblieben sind, oder Ihr uns vorab kennenlernen wollt, kommt gerne am 06. Juli 2021 um 19:00 Uhr online zu unserem Info-Abend vorbei! Wir wollen vor allem folgende Fragen besprechen:

  • Was sind Studienfahrten und welche Aufgaben gehören zur Guide-Tätigkeit?
  • Wie funktioniert der Bewerbungsprozess für die Guide-Ausbildung?
  • Was ist Teil der Ausbildung für Studienfahrten-Guides?
  • Wo fahren wir häufig hin (am Beispiel einer konkreten Studienfahrt)?
  • Was passiert in unserer Arbeitsgruppe für Studienfahrten?
  • Was ist das Projekt Überque(e)rung / Cross(dress)ing?

Den Link zur Veranstaltung findet Ihr hier:

Link zum Meeting
Meeting-ID: 870 6033 4005
Kenncode: 464386

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Als Bewerbung nehmen wir bis 13. August 2021 einen Lebenslauf und kurzes Motivationsschreiben an office - at - studienfahrten.at an! Wenn uns Deine Bewerbung zusagt, würden wir Dich gerne zu einem kurzen Bewerbungsgespräch (online) am 29. oder 30. August 2021 einladen.

Die Guide-Ausbildung ist Teil des Projektes




Das Projekt wird gefördert von:


akwienrot_highres



1. Info-Abend: Ausbildung für Studienfahrten-Guides 2021/22

Dienstag, 6. Juli 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu können, dass wir aktuell Bewerbungen für die nächste Ausbildung für Studienfahrten-Guides annehmen! Infos zur Ausschreibung finden sich unter https://gedenkdienst.at/bewerbung-zur-ausbildung-zum-studienfahrten-guide/.


Falls noch Fragen offengeblieben sind, oder Ihr uns vorab kennenlernen wollt, kommt gerne am 06. Juli 2021 um 19:00 Uhr online zu unserem Info-Abend vorbei! Wir wollen vor allem folgende Fragen besprechen:


  • Was sind Studienfahrten und welche Aufgaben gehören zur Guide-Tätigkeit?

  • Wie funktioniert der Bewerbungsprozess für die Guide-Ausbildung?

  • Was ist Teil der Ausbildung für Studienfahrten-Guides?

  • Wo fahren wir häufig hin (am Beispiel einer konkreten Studienfahrt)?

  • Was passiert in unserer Arbeitsgruppe für Studienfahrten?

  • Was ist das Projekt Überque(e)rung / Cross(dress)ing?


Den Link zur Veranstaltung findet Ihr hier:

Link zum Meeting
Meeting-ID: 862 6240 0397
Kenncode: 283095

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Als Bewerbung nehmen wir bis 13. August 2021 einen Lebenslauf und kurzes Motivationsschreiben an office - at - studienfahrten.at an! Wenn uns Deine Bewerbung zusagt, würden wir Dich gerne zu einem kurzen Bewerbungsgespräch (online) am 29. oder 30. August 2021 einladen.

Die Guide-Ausbildung ist Teil des Projektes




Das Projekt wird gefördert von:


akwienrot_highres



Mittwochstreffen: Prater-Rundgang Die Schattenseiten einer Wiener Institution: Der Wiener Wurstelprater und der Nationalsozialismus

Mittwoch, 30. Juni 2021 um 18:00 Uhr, Praterstern, Gabor-Steiner-Weg (gegenüber vom Würstelstand Bitzinger)

 

Bei unserem letzten Mittwochstreffen dieses Semesters besuchen wir den Wiener Wurstelprater. Die Historikerin Sarah Knoll wird uns dabei die ambivalente Geschichte des Praters näherbringen und ihn während der Zeit des Nationalsozialismus beleuchten. Dabei wird insbesondere auf das Schicksal der als Jüdinnen*Juden verfolgten Besitzer*innen der Praterbuden eingegangen.

 

Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen, insbesondere Personen, die sich für einen Gedenkdienst interessieren und bewerben möchten.

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Geh Denken! Spezial: Karajangasse - Führung und Gespräch mit dem Projektteam

Donnerstag, 24. Juni 2021, 18:00 Uhr, Gymnasium am Augarten (Karajangasse 14, 1200 Wien)

 

Verbindliche Anmeldung bis 21. Juni 2021 erforderlich unter: E-Mail

Die Veranstaltung findet unter der Einhaltung der aktuellen Covid-19 Bestimmungen statt. Dementsprechend ist die Anzahl der Teilnehmer*innen begrenzt. Für die Teilnahme ist außerdem ein 3G-Nachweis (genesen, geimpft, getestet) zu erbringen.

 

Die Gedenkstätte Karajangasse erinnert an die Vergangenheit des Schulgebäudes des Brigittenauer Gymnasiums. 1938 wurden Teile der Schule zum Gestapo-Anhaltelager umfunktioniert. Klassenräume wurden zu Gefängniszellen, in denen hunderte jüdische Männer festgehalten wurden. Die Gedenkstätte Karajangasse zeugt von der Geschichte der Schule im Nationalsozialismus und ist ein Ort, an dem Erinnerungskultur gelernt, erfahren und gelehrt wird. Generationen von Schüler*innen haben die Ausstellung seit ihrer Gründung 1999 erarbeitet, gestaltet und immer wieder ergänzt. Eines der jüngsten Projekte ist eine Klanginstallation. Dabei versteht sich die Gedenkstätte Karajangasse als Lernort, an dem an historischen Beispielen politische Bildung, Demokratieverständnis, Menschenrechte und Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit vermittelt werden.

Mittwochstreffen: Online-Workshop zu Erinnerungs- und Popkultur

Mittwoch, 16. Juni 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Möchtest du etwas über die (österreichische) Erinnerungskultur und Popkultur in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg lernen? Interessiert dich wie der Holocaust in Film, Musik und Kunst rezipiert und verarbeitet wurde? Dann bist du bei unseren Online Workshop am 16. Juni um 19:00 Uhr genau richtig. Du brauchst kein spezifisches Fachwissen, alle sind herzlich willkommen. Der Workshop ist kostenlos und wird von der DidaktikWerkstatt, einer Arbeitsgruppe des Vereins GEDENKDIENST, gehalten.

 

Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen, insbesondere Personen, die sich für einen Gedenkdienst interessieren und bewerben möchten.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 843 2910 3881
Kenncode: 261317

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Aus der Reihe Geh Denken!: Podiumsdiskussion Zeitzeug*innenschaft im Museum

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:00 Uhr, Online über Zoom

Seit über 70 Jahren werden Erinnerungen von Überlebenden des Holocaust gesammelt und dokumentiert. Die Rolle und die Funktion dieser Erzählungen unterliegen einem ständigen Wandel. Die Ausstellung Ende der Zeitzeugenschaft? zeigt exemplarisch einen kulturhistorischen Abriss dieser Entwicklung unter anderem mit dem Einsatz und der Analyse von Oral History Interviews. Ausgehend von diesen historischen Entwicklung widmet sich die Veranstaltung der Rezeption von Zeitzeug*innenschaft in Ausstellungen und Museen. Durch die diversen Forschungsfelder der Diskutanten*innen wollen wir viele Stimmen sichtbar machen und gemeinsam über Zeitzeugen*innenschaft in verschiedenen Kontexten des Ausstellens, Vermittelns, Sammelns und Dokumentierens diskutieren. Dabei soll Vergangenheit, Gegenwart und eine mögliche Zukunft von Zeitzeugen*innenschaft in Ausstellungen reflektiert werden.

Steffi de Jong ist Historikerin an der Universität zu Köln und forscht zu Zeitzeug*innenschaft in Geschichte und Erinnerung.
Victoria Kumar ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin von erinnern.at.
Anika Reichwald ist Kuratorin am Jüdischen Museum Hohenems und hat die Ausstellung Ende der Zeitzeugenschaft? konzipiert.
Niko Wahl ist Historiker und freier Kurator.

Auf Grund der weiterhin unsicheren Situation durch die Covid-19-Pandemie, wird nun auch diese Veranstaltung im Online-Format stattfinden. Den Link finden sie hier:

Link zur Veranstaltung

Kenncode: 548238

Mittwochstreffen: Online History Pub-Quiz

Mittwoch, 12. Mai 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

Hast du Lust dein historisches Wissen zu testen und den Verein GEDENKDIENST kennenzulernen? Bei unserem History Pub-Quiz im Zuge unserer Mittwochstreffen hast du dazu die Möglichkeit! Die Fragen behandeln verschiedene historische Epochen – spezifisches Fachwissen oder ähnliches ist nicht nötig. Da es bereits unser zweites Pub Quiz ist, möchten wir den Fokus diesmal aber dennoch verstärkt auf Zeitgeschichte und sogar jüngste politische Ereignisse setzen. In erster Linie geht es darum Spaß zu haben!

Die Mittwochstreffen sind eine Möglichkeit den Verein und seine Arbeit in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen und sind für alle offen. Im Laufe der Zeit haben sie sich unter anderem auch zu einer Schnitt- und Begegnungsstelle von ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt. Am Verein und seinen Tätigkeiten interessierte Personen finden hier auch Gelegenheit zum Austausch und sind herzlich eingeladen an den Mittwochstreffen teilzunehmen, insbesondere Personen, die sich für einen Gedenkdienst interessieren und bewerben möchten.

Link zum Meeting

Meeting-ID: 897 8255 6507
Kenncode: 466667

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch, 21. April 2021 um 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends am Mittwoch, den 21. April 2021 um 19 Uhr auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige und aktuelle Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen geben.

 

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Frauen und Männer in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

 

Bei Interesse könnt Ihr an unserem Online-Informationsabend teilnehmen. Hier der Link zum Zoom-Meeting:

 

Link zur Veranstaltung

Meeting-ID: 864 8976 8215
Kenncode: 016950

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Aus der Reihe Geh Denken!: Austrian Heritage Archive and Austrian Heritage Collection - Zeitzeug*innenschaft dokumentiert

Dienstag, 13. April 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

 

Link zur Veranstaltung

 

Zur Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach zählten die USA und Israel zu den Hauptzielländern österreichisch-jüdischer Emigrant*innen. Ihre Flucht- und Lebensgeschichten werden in der Austrian Heritage Collection am Leo Baeck Institute New York und Jerusalem gesammelt und archiviert. Einen wichtigen Beitrag leisten hier Gedenkdienstleistende des Vereins GEDENKDIENST, welche Interviews mit Zeitzeug*innen führen. Diese werden zusammen mit ergänzenden Materialien im Austrian Heritage Archive (https://austrianheritagearchive.at) zur Verfügung gestellt und bieten Wissenschaftler*innen und einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit diesen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Neben der Bewahrung der Erinnerung ist vor allem die pädagogische Aufbereitung der Unterlagen ein Ziel. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Austrian Heritage Archive vorgestellt und ehemalige Gedenkdienstleistende berichten über ihre Arbeit.

 

Austrian Heritage Archive ist ein Projekt des Vereins GEDENKDIENST und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Leo Baeck Institut New York, dem Leo Baeck Institut Jerusalem und dem Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg (ZJK).

 

Anna Jungmayr war 2017/18 Gedenkdienstleistende am Leo Baeck Institut in New York.

Albert Lichtblau ist emeritierter Univ. Professor für Geschichte und war stellvertretender Leiter des Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte (ZJK).

Philipp Rohrbach ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

Aus der Reihe Geh Denken!: Zeitzeugenschaft und Dritte Generation - Anna Goldberg im Gespräch

Mittwoch, 10. März 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

 

In ihrem Buch Versteckte Jahre. Der Mann der meinen Großvater rettete (Paul Zsolnay Verlag, 2018) erzählt die Wiener Journalistin und Autorin Anna Goldenberg die Lebensgeschichte ihrer beiden Großeltern Hans und Helga Feldner-Bustin. Helga überlebte das KZ Theresienstadt, Hansi verbrachte den Zweiten Weltkrieg in Wien, wo ihn der Kinderarzt Josef “Pepi” Feldner versteckte. Die dabei entstandene Freundschaft sollte lebenslang halten.
Das Buch ist nicht nur eine Rekonstruktion der eigenen Familiengeschichte. Goldenberg reflektiert darin auch, wie es dazu kam, dass sie sich überhaupt mit dem Leben der Großeltern im Zweiten Weltkrieg auseinanderzusetzen begann. Im Gespräch wird sie diesen Prozess beleuchten und der Frage nachgehen, welche Rolle publizierte Lebensgeschichten und die dritte Generation beim Bewahren der Erinnerung an den Holocaust und die NS-Verfolgung spielen – vor allem wenn die Überlebenden ihre Lebensgeschichte nicht mehr persönlich schildern können.

 

Anna Goldenberg ist Autorin und Journalistin. Aktuell ist sie Redakteurin der Wiener Wochenzeitung Falter und schreibt eine wöchentliche Kolumne in der Presse.

 

Link zur Veranstaltung

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