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Archiv

Internationaler Holocaust Gedenktag 2021 - Niemals vergessen: Auf Zeitzeug_innen hören!

Mittwoch, 27. Jänner 2021, 18:00 Uhr. Heldenplatz, Wien und Online via Facebook

 

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben ihre Stimmen eine große Rolle im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus gespielt. Ihre Mahnrufe haben insbesondere viele junge Menschen bewegt und viele von ihnen dazu angeregt, gegen Unrechtsideologien einzutreten. Doch die Stimmen der Überlebenden der Shoah werden von Jahr zu Jahr weniger.

 

Umso wichtiger ist es, dass wir alles dafür tun, damit ihre wichtigen Erzählungen und Warnungen wach bleiben! Deshalb stellen wir das 76. Gedenken an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee unter das Motto: „Auf Zeitzeug_innen hören!“ Wir wollen am Gedenktag ein Zeichen setzen, dass wir die Stimmen der Zeitzeug_innen niemals vergessen werden, auch dann nicht, wenn sie nicht mehr leben und selbst kein persönliches Zeugnis mehr ablegen können! Daher werden am 27. Jänner 2021 am Wiener Heldenplatz junge Menschen Zitate von noch lebenden und von bereits verstorbenen Zeitzeug_innen der Shoa verlesen und zum Zuhören und Verstehen auffordern.

 

Gemeinsam halten wir eine Kundgebung coronabedingt heuer im kleinen Kreis für das Wachhalten der Erinnerung und für den unermüdlichen Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus ab! Die Veranstaltung wird auf der Facebook Seite von Jetzt Zeichen Setzen live übertragen.

Mittwochstreffen: Oral History

Mittwoch, 20. Jänner 2021, 19:00 Uhr, Online via Zoom


Der Verein GEDENKDIENST veranstaltet am 20. Jänner 2021 um 19 Uhr ein Mittwochstreffen zum Thema Oral History. Philipp Rohrbach vom Austrian Heritage Archive wird über Oral History sprechen. Was ist das überhaupt, was bedeutet Oral History für den Verein GEDENKDIENST, für das Austrian Heritage Archive, die Geschichtswissenschaft und was hat das mit Zeitzeuginnen*Zeitzeugen zu tun? Nach einer Einführung gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren - dafür ist ist kein Vorwissen nötig.


Die Mittwochstreffen bieten eine regelmäßige Möglichkeit für alle Interessierten mit dem Verein GEDENKDIENST in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie haben sich zu einer Schnittstelle zwischen ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt und stehen grundsätzlich allen offen.


Link zum Meeting
Meeting-ID: 852 7868 6032
Kenncode: UD1Ryz

Aus der Reihe Geh Denken! - Wahrung der Menschenrechte in Europa: Testfall Roma

Dienstag, 19. Januar 2021, 19:00 Uhr, Online Via Zoom

Achtung: Auf Grund des aktuellen zweiten Lockdowns findet die Veranstaltung online statt.

Achtung: Vortrag erneut von 17. Dezember 2020 auf 19. Januar 2021 verschoben!

Seit einigen Jahren werden verstärkt Stimmen aus der Zivilgesellschaft und von Unterstützer*innen laut, die für die offizielle Anerkennung von Antiziganismus als spezifische Form des Rassismus und für konkrete Maßnahmen zu dessen Bekämpfung sowie Überwindung eintreten. Antiziganismus richtet sich gegen Romnja*Roma, Sintize*Sinti, Fahrende, Jenische und andere Personen, die von der Mehrheitsgesellschaft als ‚Zigeuner‘ stigmatisiert werden. Antiziganismus zeigt sich in den hartnäckig bestehenden Vorurteilen, oft medial transportiert und von Politiker*innen propagiert, in gesellschaftlicher Ausgrenzung, die alle Lebensbereiche umfasst, bis hin zur Vertreibung, Internierung oder Völkermord.


2011 haben die EU-Mitgliedstaaten den EU Rahmen für Nationale Strategien für die Integration der Romnja*Roma beschlossen. Etliche EU-Länder habe seither Maßnahmen gesetzt, um die Integration in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit zu fördern. Für viele Akteurinnen*Akteure aber greifen die Maßnahmen zu kurz, um strukturelle Diskriminierung und Ausgrenzung abzubauen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatte um eine Fortführung von Maßnahmen zur sozialen Inklusion von Romnja*Roma post-2020, wird die aktuelle Lage, internationale und nationale Bemühungen sowie bestehende Herausforderungen und die Erfahrungen und Forderungen der Romnja*Roma Zivilgesellschaft beleuchtet.


Mirjam Karoly ist Politologin, Vorstandsmitglied von Romano Centro und Mitglied des Österreichischen Volkgruppenbeiratesfür Roma.


In Kooperation mit dem dem Depot.


Die Veranstaltungsreihe Geh Denken! findet in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) statt.

Link zur Veranstaltung

Kenncode: 152647

Aus der Reihe Geh Denken! - Die Oberwarter Roma und Romnja

Dienstag, 19. Jänner 2021, 19:00Depot (Breite Gasse 3, 1070 Wien)

Stefan Horvath wurde 1949 in der sogenannten alten Romnja*Roma-Siedlung in Oberwart geboren. Seine Eltern überlebten mehrere NS-Konzentrationslager. Als einer der ersten Oberwarter Romnja*Roma besuchte er die

Hauptschule und arbeitete später für diverse Baufirmen. Ein schwerer Schicksalsschlag machte ihn zum Schriftsteller. In
der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 1995 tötete der Briefbombenattentäter Franz Fuchs mit einer Rohrbombe vier
Roma, darunter Horvaths Sohn. 2003 erschien sein Erzählband Ich war nicht in Auschwitz, 2007 folgte das Buch
Katzenstreu, in dem er dem Terror des 4. Februar 1995 aus verschiedenen Perspektiven begegnet. 2013 erschien sein
bislang letztes Buch Atsinganos – Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen, in dem er das gesellschaftliche Versäumnis, den
Opfern des Nationalsozialismus die nötige Unterstützung zu gewähren, schildert.

Veranstaltung und Reihe in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ).

Auf Grund der aktuellen Covid-19 Maßnahmen ist eine Anmeldung unter depot@depot.or.at erforderlich!

Mittwochstreffen: Online Geschichte Pub-Quiz

Donnerstag, 19. November 2020, 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Trotz des erneuten Lockdowns möchte der Verein GEDENKDIENST gerne interessierten Personen die Möglichkeit bieten den Verein kennenzulernen und über historische Themen zu sprechen. Daher veranstalten wir am Donnerstag, den 19. November 2020 um 19:00 Uhr ein Online Geschichte-Pub Quiz, bei dem in Gruppen gegeneinander angetreten wird und Fragen zu historischen Ereignissen beantwortet werden. Dabei ist kein besonderes Wissen nötig, in erster Linie geht es um Spaß und darum, neue Dinge zu lernen. Das Treffen findet im Zuge der Mittwochstreffen statt, wird aber ausnahmsweise an einem Donnerstag abgehalten.

 

Die Mittwochstreffen bieten eine regelmäßige Möglichkeit für alle Interessierten mit dem Verein GEDENKDIENST in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Sie haben sich zu einer Schnittstelle zwischen ehemaligen und zukünftigen Gedenkdienstleistenden entwickelt und stehen
grundsätzlich allen offen.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 843 2574 1229

Kenncode: UD1Ryz

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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Aus der Reihe Geh Denken! - Gedenken ohne Verantwortung

Mittwoch, 18. November 2020, 19:00, Online via Zoom/Facebook Stream

Achtung: Auf Grund des aktuellen zweiten Lockdowns findet die Veranstaltung online statt. Der Link wird zeitgerecht hier bekannt gegeben.

Seit den 1980er-Jahren hat sich die Sichtbarkeit von Romnija*Roma als NS-Opfer deutlich verbessert, heute werden sie in Museen, Schulbüchern und Gedenkfeiern in ganz Europa oft in einem Atemzug mit Jüdinnen*Juden genannt. Österreichische Vertreter*innen der Community spielten in diesem Kampf um Anerkennung eine entscheidende Rolle, nicht zuletzt deshalb finden sich hierzulande daher auch einige der ältesten Denkmäler, die spezifisch die im Nationalsozialismus ermordeten Romnija*Roma im öffentlichen Raum würdigen. Gleichzeitig haben rassistische Angriffe gegen die gleichen Communitys aber nicht abgenommen. Der Vortrag zeigt, dass das nicht mit der Unterscheidung zwischen ‚eigenen‘ und zugewanderten Gruppen erklärt werden kann und geht den Wirkungen der für NS-Denkmäler charakteristischen Trennung zwischen Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart auf den Grund. Diskutiert wird damit, wie mit den Mitteln von NS-Erinnerungskultur Opfergruppen aus der Geschichts- aber auch Gesellschaftspolitik ausgeschlossen werden.

 

Stefan Benedik ist Historiker und Kulturanthropologe sowie Web-Kurator am Haus der Geschichte Österreich (hdgö).

In Kooperation mit dem Depot.

 

Die Veranstaltungsreihe Geh Denken! findet in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) statt.

Link zur Aufnahme

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch 21.10.2020, 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends am Mittwoch, den 21. Oktober 2020 um 19:00 Uhr auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige und aktuelle Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Menschen in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit an Gedenkstätten, an Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. an Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

Bei Interesse könnt ihr am 21. Oktober 2020 um 19:00 Uhr an unserem Online-Informationsabend teilnehmen.

 

Link zum Meeting

Meeting-ID: 813 9937 6262
Kenncode: 292612

 

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Aus der Reihe Geh Denken! - Buchpräsentation: "Einfach Weg!", Verschwundene Siedlungen im Burgenland

Mittwoch, 14.10.2020, 19:30, Republikanischer Club (Rockhgasse 1, 1010 Wien)

 

Bis zu ihrer Zerstörung durch das NS-Regime bestanden auf dem Gebiet des Burgenlandes etwa 120 Siedlungen von Romnja*Roma. Ihre historischen Wurzeln reichten in zahlreichen Fällen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Nur einige wenige dieser Siedlungen sind heute noch existent. Im 2020 bei New Academic Press erschienen Buch wurden zahlreiche historische Bilddokumente und archivarische Quellen zusammengetragen, um die Gründung und Existenz dieser Siedlungen, das Schicksal ihrer Bewohner*innen, die Verfolgung und Zerstörung zwischen 1938 und 1945 sowie die Situation in der Nachkriegszeit zu dokumentieren. Die Beschreibung der einzelnen Romasiedlungen spannt einen Bogen von den ersten historisch belegbaren Daten über die Verfolgung und Zerstörung während der NS-Zeit bis zur Situation der Überlebenden nach 1945. Die Dokumentation versteht sich als Beitrag zur burgenländischen Landesgeschichte, vor allem aber auch zur Lokalgeschichte der burgenländischen Gemeinden. Gleichzeitig dokumentiert sie den österreichischen Teil der wenig bis gar nicht bekannten Geschichte der mehrheitlich sesshaften Romnja*Roma- Bevölkerung Mitteleuropas.

 

Gerhard Baumgartner ist Historiker und wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW).

Herbert Brettl ist Historiker mit Schwerpunkt auf die Geschichte des Burgenlands.

In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien.

 

Die Veranstaltungsreihe Geh Denken! findet in Kooperation mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) statt.

 

Über die aktuellen Teilnahmebedingungen auf Grund der Covid-19 Maßnahmen, informieren Sie sich bitte auf der Seite des Republikanischen Clubs.

 

Die Veranstaltung wird auch aufgezeichnet und per Link zugänglich gemacht.

Verein GEDENKDIENST bei der "Schandwache" beim Karl-Lueger-Denkmal!

Mittwoch, 7.10.2020 ab 9:00 Uhr, Karl-Lueger-Denkmal, Stubentor

Der Verein GEDENKDIENST beteiligt sich an der Aktion „Schandwache“. Ziel der Protestaktion ist es, auf die antisemitische Einstellung des ehemaligen Wiener Bürgermeisters Karl Lueger aufmerksam zu machen und zu verhindern, dass Graffiti, die darauf aufmerksam machen, nicht von dessen Denkmal am Stubentor entfernt werden. Wir übernehmen die „Schandwache“ um 7. Oktober 2020 von 9:00 – 12:00 Uhr und freuen uns über alle die sich zu uns gesellen.

Mittwochstreffen: Online-Informationsabend

Mittwoch, 10.6.2020 ab 19:00 Uhr, Online via Zoom

 

Der Verein GEDENKDIENST bietet Interessierten im Rahmen eines Online-Informationsabends auf Zoom die Möglichkeit, alles rund um den Gedenkdienst im Ausland zu erfahren. Ehemalige Gedenkdienstleistende erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, dem Arbeitsalltag, und vielen anderen Aspekten ihres Jahres im Ausland. Im Anschluss wird es Gelegenheit für Fragen und Diskussion geben.

Als staatlich anerkannte Trägerorganisation entsendet der Verein GEDENKDIENST seit 1992 Frauen und Männer in Länder, in denen die NS-Diktatur und kollaborierende Staaten und Personen Verbrechen begangen und ermöglicht haben, in die Verfolgte flüchteten oder in denen heute noch Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik leben. Gedenkdienst ist die Arbeit in Gedenkstätten, in Forschungszentren und pädagogischen Einrichtungen, die sich mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust auseinandersetzen, bzw. in Betreuungseinrichtungen. Seit 2016 steht es im Sinne des Freiwilligengesetzes sowohl Frauen, als auch Männern gleichberechtigt offen, Gedenkdienst zu leisten. Männer können sich Gedenkdienst als Zivilersatzdienst anrechnen lassen.

Bei Interesse bitten wir euch, eine E-Mail an nadine.dimmel@gedenkdienst.at zu schreiben. Euch wird dann ein Link zugesendet, mit dem ihr am Online-Informationsabend teilnehmen könnt.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Mittwochstreffen: Open Table

Mittwoch, 11.3.2020 ab 19:00, Café 7Stern (Siebensterngasse 31, 1070 Wien)

Um interne Vernetzung zu stärken, sowie Außenstehenden einen Anknüpfungspunkt an den Verein zu bieten, werden Open Table - Treffen organisiert. Bei diesen Treffen soll in informeller Atmosphäre die Möglichkeit geboten werden, sich untereinander auszutauschen, sowie sich Informationen rund um Entsendetätigkeit, aktuelle Situation des Vereins etc. einholen zu können.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und neue sowie altbekannte Gesichter!

Mittwochstreffen: Workshop Rechtsextremismus

Mittwoch, 15.01.2020, 19–21 Uhr, U5 (1010 Wien, Universitätsstraße 5)

Was ist eigentlich Rechtsextremismus? Und was kann ich dagegen tun? Wer ist rechtsextrem und woran erkenne ich das? Wir nähern uns dem Thema Rechtsextremismus über verschiedene Erscheinungsformen und Ideologien und beschäftigen uns mit Burschenschaften und dem Akademikerball.


Wir freuen uns auf Euer Kommen und einen spannenden Abend!


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